Welches Equipment nutzen für die Synchronisation?

Videos unterstützen dich enorm, wenn’s um virale Marketingstrategien geht. Damit es aber nicht nur bei einer Idee bleibt, sind einige Arbeitsschritte unumgänglich, um das Video erfolgreich zu verbreiten. Ihr habt das Video gedreht und die Klicks bleiben aus? Mit alugha hast du die Möglichkeit eigens erstellte Audiospuren über dein Video zu legen und es so multilingual zu machen. Doch welches Equipment braucht man überhaupt, wenn man damit loslegen will? Wir sagen’s euch.

Wer denkt, dass das Erstellen multilingualer Videos jetzt nur mit Hilfe von einem Sammelsurium an Tontechnik möglich ist, der irrt. Vorab können wir euch schon mal eines verraten: ein schalldichter Raum wird nicht benötigt. Ein Mikrofon gehört aber selbstverständlich zur Grundausstattung und bildet damit die Basis eurer gesamten Arbeit mit dem Ton. Jetzt habt ihr also ein Gerät, mit dem ihr den Ton aufnehmen bzw. einsprechen könnt. Damit der Sound aber nicht durch das Mikrofon verfälscht wird und der Schall keine unschönen Rausch- oder Schnalzgeräusche erzeugt, ist es ratsam  einen Popschutz zu benutzen. Dieser wird vor das Mikrofon gespannt und filtert durch das Brechen der Schallwellen alle unerwünschten Nebengeräusche heraus.

Die richtige Position

Auch bei der Aufnahme selbst sollte man beachten sich in der richtigen Position zu befinden. Die Tonspur kann natürlich im Stehen und im Sitzen eingesprochen werden. Generell gilt: Das Mikrofon darf nie direkt am Mund platziert sein, sondern lieber an das Kinn gelehnt werden. So wahrt ihr immer den gleichen Abstand zum Gerät und nehmt es beim Drehen des Kopfes mit. Sollte das Mikrofon fest auf einem Stativ installiert sein, bleibt das Köpfchen allerdings an Ort und Stelle, sonst hört man euch nämlich nicht mehr. Natürlich müsst ihr den Ton auch irgendwie von euch zum Aufnahmegerät und zum Computer leiten. Das funktioniert mit einem XLR-Kabel, im Profibereich wird kein Miniklinkenkabel mehr benutzt. Das XLR-Kabel überträgt die Daten nämlich besser als jedes andere Kabel und sorgt dafür, dass der Klang glasklar übertragen wird. Um den Ton damit zum Computer zu übertragen benötigt ihr aber unbedingt einen Adapter oder ein Zwischengerät. Jetzt noch schnell einen Mikrofonständer besorgen und schon seid ihr bereit für die Aufnahme. Aber welche Software nutzt man denn nun eigentlich für die Tonaufnahme? Wir empfehlen euch dafür das Audacity-Tool (kostenlos einsetzbar für alle Betriebssysteme), mit dem ihr Audiospuren aufnehmen und bearbeiten könnt. Natürlich ist es möglich die Tonspur an jeder beliebigen Stelle zu bearbeiten und eine Originalspur, die man dubben möchte, über die eigene Audiospur drüberzusetzen. Ihr erhaltet damit die Möglichkeit die Tonspuren parallel zueinander zu betrachten, was das persönliche Anpassen viel einfacher gestaltet. Bisher ist es leider noch zwingend notwendig den Text, der eingesprochen werden soll, selbst zu übersetzen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ihr sprecht Sequenz für Sequenz ein oder ihr lasst die Aufnahme während des Textes dauerhaft weiterlaufen. Die erste Variante bietet den Vorteil einzelne Audioblöcke hin- und herzuschieben. Bei fortlaufender Aufnahme ist die Wahrscheinlichkeit sich zu versprechen wesentlich höher. Natürlich lässt sich aber innerhalb der Audiospuren jederzeit und überall der Schnitt ansetzen, also können auch nach einer laufenden Aufnahme Dinge geändert werden. Es ist nicht notwendig alles neu einzusprechen. Jetzt kommt nur noch das Feintuning. Da wir für gewöhnlich unterschiedlich dynamisch sprechen und aufnehmen, muss die Sprache manchmal angepasst werden. Üblicherweise liegt der Normalbereich beim Sprechen bei einem Wert von -0,2 bis -0,5 Dezibel. Mit Audacity ist es deshalb möglich die Spur zu bearbeiten und einzelne Sequenzen zu normalisieren. Jetzt noch ein bisschen Bass dazu und ihr habt einen eins a Sound. Na dann mal los!