Rückblick: Meine Zeit als Werkstudentin bei alugha

Vor genau einem halben Jahr habe ich bei alugha als Werkstudentin in den Bereichen Social Media und Online-Redaktion angefangen. Seit meinem Vorstellungsgespräch der etwas anderen Art ist viel passiert. Was genau, erfahrt ihr hier… Ich werde euch einen Einblick in meine Zeit bei alugha geben und so viel kann ich euch schon mal verraten: Es wird unter anderem um Ohrwurmsongs, Flapper Girls, Rockmusiker, Tischkickerduelle und natürlich um Multilingualität gehen 🙂

Meine Aufgabenbereiche bei alugha

Wöchentliche News: Der alugha-Blog

Meine Hauptaufgabe bei alugha war es, euch jede Woche mit einem interessanten Blogeintrag zu versorgen. Das umfasst die Themenwahl, die Art der Aufbereitung, das Texten, die Integration von Bildern und multilingualen Videos, die Festlegung eines Titelbilds und die Verteilung auf den alugha-Blog, unsere Facebook-Seite und auf Twitter, mit einem passenden Teaser auf deutsch und englisch dazu.
Es hat mir viel Spaß gemacht, mich jede Woche in ganz verschiedene Themengebiete einzuarbeiten und euch über Neuigkeiten rund um alugha und Online-Videos im Allgemeinen auf dem Laufenden zu halten! Zu meinen Lieblingsbereichen zählten dabei auf jeden Fall die Mitarbeiter-Interviews… auch wenn es nicht immer einfach war, dem ein oder anderen ein paar Infos zu entlocken 😉

Multilinguale Songs auf der Klangrevolution

Neben dem alugha-Blog habe ich auch Artikel für das Musikmagazin Klangrevolution verfasst. Letzteres war mit jeder Menge Ohrwurmsongs verbunden! Für viele der Lieder, über die berichtet wurden, gab es noch keine oder nur fehlerhafte Lyrics, weshalb ich die Verschriftlichung der Songtexte selbst übernommen habe.
Bei so einer Aufgabe kommt man nicht umhin, sich die Lieder einmal, zweimal oder ja, vielleicht auch zwanzig mal anzuhören. Dabei kann es vorkommen, dass eine Anti-Herbert-Grönemeyer-Hörerin den Song Mensch nach mehrfacher Beschallung auf einmal richtig gut findet (vor allem die englische Version ist zu empfehlen). Und Songs, die sowieso schon nach einmaligem Hören überdurchschnittlich hohes Ohrwurm-Potenzial haben, werden auch mehrere Tage (oder Wochen) später noch in Dauerschleife im Kopf abgespielt. So zum Beispiel Let it go – und ja, irgendwann habe ich es geschafft auch diesen Song loszulassen 😉
Zu der redaktionellen Aufgabe bei der Klangrevolution gehörte es auch dazu, mit Musikern in Email-Kontakt zu treten, wobei unter anderem mit der Rockband Q.Age ein sehr netter und interessanter Austausch zustande kam.

Erklärt wie auf hoTodi

Eine weitere Plattform, die mit Input gefüttert werden wollte: das Lehrportal hoTodi. Bei den über 500 Videoclips, die auf der Homepage und dem YouTube-Kanal verfügbar sind, ist so ziemlich alles dabei – unter anderem zum Beispiel wie man einem Minischwein die Hauer schneidet (falls es unter euch jemanden gibt, der sich gerne eins zulegen würde…)!
Während meiner Zeit als Werkstudentin haben Nicole und Matthias für neue Tutorials und Produktrezensionen gesorgt – natürlich alle multilingual mit alugha! Meine Aufgabe war es dann, zu allen neuen Videos einen Beitrag für die Homepage zu verfassen und diesen, wie auch bei den alugha-Blogposts, über die Social Media Kanäle zu verbreiten.

Mein erster Dubbing-Versuch

Während meiner Werkstudenten-Zeit wurde ich außerdem dazu überredet, mich an der Synchronisation eines Videos zu versuchen. Zusammen mit unserer Videoexpertin Kasia habe ich mich in die Zeit der Flapper Girls versetzt und die deutsche Version für das Make-up Tutorial zum Look der 1920er Jahre von Michelle Phan produziert.
Es war eine spannende, lustige (und gar nicht mal so einfache) Aufgabe, in einer kleinen isolierten Aufnahmekabine die eigene Stimme möglichst punktgenau und in einer überzeugenden Tonlage einzusetzen. Dank Membranmikrofon und Frequenzanzeige fühlt man sich jedoch direkt überaus professionell und nach ein paar Anläufen geht es einem tatsächlich schon wesentlich leichter von den Lippen.

Arbeiten bei einem Start-up-Unternehmen? Ein Gesamtfazit

Alles in allem kann ich es jedem nur empfehlen, bei einem Start-up-Unternehmen (natürlich insbesondere bei alugha 🙂 ) hineinzuschnuppern. Es war für mich eine große Bereicherung und ich konnte aus der Zeit hier viel Positives mitnehmen. Die Atmosphäre und Arbeitsweise bei einer so jungen Firma ist einfach ganz anders, als es bei einem großen, etablierten Unternehmen oft der Fall ist. Der Umgang untereinander ist sehr locker und scherzhaft (und das obwohl die Mehrheit hier ITler sind :-P… Kaum zu glauben, aber wahr: das Job-Klischee der menschenscheuen und ungesprächigen Nerds ist hier kaum haltbar).
Ein großes Plus ist auch, dass man ein Mitspracherecht hat und schon sehr früh die Verantwortung für einen eigenen Aufgabenbereich übertragen bekommt. Von alugha kann ich sagen, dass das Projekt eine Herzensangelegenheit ist und alle Mitarbeiter ihr Bestes geben. Es ist ein Ort, an dem es viel Raum für neue Ideen, Innovationen und Kreativität gibt, sodass man immer etwas dazulernen kann – unter anderem auch wie man zum Tischkicker-Profi wird 😉 Ich kann euch sagen, dass es definitiv keine bessere Mittagspausen-Beschäftigung gibt!

Wie es bei mir nun weiter geht

Für mich ist es nun erstmal Zeit, Abschied zu nehmen. Ihr könnt euch in den nächsten Wochen aber noch auf den ein oder anderen Artikel von mir freuen 🙂
Am Freitag startet meine Backpacking-Reise durch Neuseeland, Malaysia und Indonesien. Das Thema Multilingualität wird mich also auch weiterhin begleiten.
Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge – in jedem Fall freue ich mich aber auf viele neue Erfahrungen und Herausforderungen!

Macht’s gut 🙂
Nadja