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RISEConf Hong Kong 2015

Es sollte unsere vierte und auch letzte Start-up Messe dieser Art werden und da passte Hong Kong als echter Dreh- und Angelpunkt Asiens mit seiner RISEConf (aus der Serie der Summits/Collision) perfekt für dieses Vorhaben. Unsere Anreise war schon etwas mühsam und Hong Kong ist wahrlich kein “Zuckerschlecken” für Europäer aus unseren Gefilden. Es ist sehr heiß und schwül, ständig kommen Ozon-Warnungen und man solle sich doch in Gebäude begeben. Aber wir sind auf einer Mission: alugha in die Welt zu tragen! Und da lassen wir uns von solchen Begleiterscheinungen nicht beeinflussen.

Die negative Seite von Start-up Messen

Wie immer muss man mindestens einen Tag vor Beginn der Messe da sein, um sich zu registrieren. Hierin liegt schon der erste Nachteil, denn das bedeutet, dass man – auch wenn man am zweiten Tag erst ausstellt – unnötig höhere Kosten hat. Wie schon auf den anderen Messen ging es auch hier eher zu wie auf einem “Jahrmarkt”. Viele Stände von Start-ups, einer neben dem anderen und alle sehr klein, keine Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen, enge Flure und die Besucher werden wie “Viecher” in Sanfermines durch getrieben. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, mit potentiellen Investoren oder Partnern zu sprechen.
Der nächste ärgerliche Punkt war die Tatsache, dass am zweiten Ausstellertag einfach eine Stunde früher als mitgeteilt die Lichter ausgeknipst wurden mit der Begründung: “Es gibt gleich eine Party, und daher eine Stunde früher als gestern”… Soweit wäre das ja OK, aber wenn man bedenkt, dass man nur an EINEM Tag ausstellt und wir eben an besagtem zweiten Tag, dann wundert einen das schon ein wenig. Im Grunde ist es wie auf jeder Start-up Messe: Es geht hier am Ende nicht um die Start-ups, sondern es geht darum, diese für das “Füllprogramm” zu verwenden. Klingt hart, ist aber leider eine Tatsache.

Kleine (und vielleicht auch große 🙂 ) Erfolge für alugha

Soweit (und bewusst als Erstes) das Negative dieser Shows. Nun aber die positiven Sachen, denn diese gab es auch für uns! Wir hatten an diesem einen Tag über 80 Präsentationen und kamen sogar ins Schwitzen 🙂 Das Interesse an alugha war teilweise so groß, dass einige mit Geschäftspartnern im Schlepptau ein zweites Mal kamen, um alugha in Action sehen und Fragen stellen zu können. Wir haben hier für uns wirklich das absolute Optimum herausgeholt und uns nicht von den Umständen verwirren lassen. Es waren in der Tat zwei Termine dabei, die wir als “Hochkaräter” bezeichnen würden, und mit denen es auch im Nachgang noch Gespräche gab und aktuell gibt. Geschäftlich gesehen war es also “vielleicht” ein Erfolg für uns.

Hong Kong: Tor in die asiatische Welt

Persönlich kann man festhalten, dass Hong Kong definitiv eine Reise wert ist! So viele verschiedene Menschen und Gegenden, die man kennenlernen kann. Hong Kong ist aber mehr als nur eine Stadt, es ist ein echtes Tor in die asiatische Welt – kombiniert mit den Vorzügen der westlichen Welt. Auf der RISEConf haben wir Menschen aus allen umliegenden Ländern und Regionen kennengelernt, wie z.B. aus Indien, den Philippinen, Japan, China, Malaysia, Taiwan und etliche mehr. Wer also – wie wir – ein Tool für die globale Verständigung (in unserem Fall mit multilingualen Videos) im Portfolio hat, ist auf diesem Flecken Erde SEHR gut aufgehoben!